Kennst du schon … Familie Prakasha Mudiyanselage
In der Familie Prakasha Mudiyanselage dreht sich fast alles um das WSV-Wettkampfschwimmen. Malinsa (17), Chamithi (15) und Prabash (11) gehören zur Wettkampfmannschaft, und Mutter Madhuwanthi ist als Kampfrichterin bei fast jedem Wettkampf dabei. Der Vater hält sich etwas zurück, übernimmt aber dennoch gern lange Fahrten zu den Wettkämpfen.
Ursprünglich stammen die Eltern aus Sri Lanka, Malinsa wurde dort geboren, bevor die Familie 2009 in Winsen wieder vereint war. Die Geschwister wachsen mehrsprachig auf: Zuhause sprechen sie hauptsächlich Singhalesisch mit den Eltern, wechseln aber mühelos zwischen Deutsch und Singhalesisch – gelegentlich fällt sogar ein Satz aus zwei Sprachen. Alle sprechen fließend Deutsch und besuchen das Luhe-Gymnasium in Winsen.
Schon als Kinder lernten sie früh das Schwimmen, die Mutter war früher selbst Schwimmerin. Mit fünf Jahren sammelten alle drei Kinder erste Erfahrungen im WSV und im Wasser. Den Eltern ist wichtig, dass ihre Kinder Sport machen. Neben dem Schwimmen haben die Kinder auch andere Sportarten ausprobiert und waren bzw. sind dort erfolgreich. Doch das Schwimmen machen sie gemeinsam und trainieren oft zusammen in einer Trainingsgruppe.
„Schwimmen ist ein Teil von uns“, sagen sie einstimmig. Sie trainieren regelmäßig Montag, Donnerstag und Samstag und fahren oft am Wochenende mit der Mutter zu Wettkämpfen. Brust ist bei allen noch die Hauptlage, Malinsa und Chamithi trainieren inzwischen auch Lagen und Freistil.
Training schwänzt niemand ohne Grund – nur wirklich Kranke dürfen fehlen. Und Trainerin Manuela sagt dazu: „Malinsa, Chamithi und Prabash trainieren sehr regelmäßig und sind durch ihre aufgeschlossene und fröhliche Art ein Gewinn für das Team“. Erfolge feiern sie gemeinsam, und am Beckenrand feuern sie an, egal ob die Geschwister oder das Team.
Die Mutter, von allen Madhu genannt, bei Wettkämpfen ist besonders wichtig: Trotz ihrer Rolle als Kampfrichterin findet sie immer ein motivierendes Wort und fiebert beim Rennen mit. Ziel aller sind die Norddeutschen Meisterschaften, darauf bereiten sie sich vor.
Malinsa hat inzwischen auch das Training einer Wettkampf-Nachwuchsmannschaft übernommen und möchte gerne beim Babyschwimmen (Link Babyschwimmen) hospitieren. Falls sie montags einmal keine Zeit hat, übernimmt Chamithi das Training der 7–9-Jährigen. Malinsa und Chamithi arbeiten außerdem als Kampfrichterinnen mit und unterstützen u.a. bei Master-Wettkämpfen.
In den Ferien reist die Familie viel: Im Sommer 2025 besuchten sie 11 Länder in Südeuropa. Pläne für die Sommerferien 2026 gibt es noch nicht. Eines wird es sicher wieder geben: Sie lieben Sonnenauf- und Sonnenuntergänge mit Musik und nehmen dafür auch mal eine Nacht im Auto in Kauf (wenn auch unfreiwillig). 😉








